Austausch im Hessischen Wirtschaftsministerium zur Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks
Gestern waren wir zu Gesprächen im Hessischen Wirtschaftsministerium, mit einem klaren Ziel: die Zukunft des Schornsteinfegerhandwerks aktiv und nachhaltig mitzugestalten. In einem offenen und konstruktiven Austausch konnten zentrale Themen angesprochen werden, die für unsere Betriebe von großer praktischer und strategischer Bedeutung sind.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die Stellvertreterregelung im Schornsteinfegerhandwerk sowie die aktuelle Vergaberichtlinie für die Bewerbung um Schornsteinfegerbezirke. Beide Themen betreffen unmittelbar die Planungssicherheit, die Nachfolgefragen und die langfristige Stabilität unserer Betriebe und wurden entsprechend intensiv diskutiert.
Besonders erfreulich ist die Perspektive, dass das Engagement in der Ausbildung künftig bei der Vergabe von Bezirken stärker berücksichtigt wird. Damit wird die wichtige Rolle der Ausbildungsbetriebe für die Fachkräftesicherung ausdrücklich anerkannt und honoriert – ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit des Handwerks insgesamt.
Darüber hinaus gewinnt auch unser Gütesiegel für das Schornsteinfegerhandwerk weiter an Bedeutung. Es unterstreicht Qualität, Verlässlichkeit und fachliche Kompetenz und wird zunehmend als relevantes Kriterium in politischen und administrativen Entscheidungsprozessen wahrgenommen.
Die Gespräche fanden in einer durchweg angenehmen und lösungsorientierten Atmosphäre statt. Wir konnten die Interessen unserer Mitgliedsbetriebe auf Landesebene sachlich, fundiert und überzeugend vertreten und wichtige Impulse für die weitere Entwicklung setzen.
Weitere Informationen und Einordnungen zu den besprochenen Themen folgen in der kommenden Woche im Rahmen der Technischen Arbeitstagung in Bebra – selbstverständlich im Rahmen unserer Veranstaltung.




